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Very glad to have found a new home in Germany

February 8, 2017

 

My name is Stefan Dias Antony and I am 19 years old. Despite English and German, I also speak Tamil. This is my mother-tongue and the language used at home. My parents fled from Sri Lanka  because of the bloody civil-war in the country and they were looking for a new future in Germany.

 

Fortunately I did not have to experience these things because I was born here, in Germany. As a child growing up in Germany I was in the kindergarten, primary school and then secondary school, like everybody else. At school I learned the German language.

 

At the beginning, I grew up in a refugee hostel and there I did not only get to know the German culture but came into contact with lots of other cultures as well. It was not always easy for me in this refugee hostel and when we received our legal status I was very happy about this, since I knew that this legal status as asylum seekers would change our lives.

 

We moved to another place because my parents were searching for a new job and I had to find new friends. Sadly - because of my dark skin - finding friends was harder than it would have been if I had been light-skinned. Added to this were racist remarks by my classmates, which I endured with a smile.

 

I have been a student at the Einstein Gymnasium for  2 ½ years  and I am very happy here.  Here I have never been confronted with racist remarks and the relationship between teachers and students is just great. In my leisure time I do sports and dance. On Sundays, I go to mass at church (I have been doing this since I was three) because its a very important part of my life.

 

I feel very comfortable in Germany and I would not move away, because we are very glad to be here and to have found a new home in Germany. My parents and I are very grateful that we can live here in peace.

 

___________

 

Ich heiße Stefan Dias Antony und bin 19 Jahre alt. Außer Deutsch und Englisch spreche ich noch Tamilisch. Dies ist meine Muttersprache und es ist auch die Sprache, mit der ich mich zuhause unterhalten. Meine Eltern sind aus Sri Lanka geflüchtet und kamen nach Deutschland. Sie flüchteten, weil es dort Bürgerkrieg herrschte und daher suchten sie eine neue Zukunft.

 

Glücklicherweise musste ich das nicht miterleben, denn ich bin in Deutschland geboren. Ich hatte eine normale Kindheit, wie alle anderen Kinder in Deutschland. Ich besuchte den Kindergarten und danach die Schule, wo ich die deutsche Sprache lernte. Ich wuchs in einem Flüchtlingsheim auf und lernte nicht nur die deutsche Kultur, sondern auch andere, wie z.B. die mazedonische Kultur. Doch es war nicht immer einfach im Flüchtlingsheim und als wir 2007 unseren Aufenthaltstitel bekamen, war ich sehr froh darüber, denn ich wusste das dieser „Aufenthaltstitel“ unser Leben verändern würde.

 

Wir zogen um, damit meine Eltern arbeiten konnten und ich musste mir neue Freunde suchen. Ein dunkelhäutiger Ausländer findet nicht so schnell Freunde wie ein „hellhäutiger Mensch“, musste ich traurigerweise feststellen. Dazu kamen auch rassistische Kommentare von Mitschülern, jedoch nahm ich die Kommentare mit Lächeln hin. Seit 2 ½ Jahren gehe ich schon auf das Einstein- Gymnasium und ich bin sehr zufrieden mit dieser Schule. Es kam hier nie zu einem rassistischen Vorfall und das Lehrer-Schüler Verhältnis ist einfach toll.

 

In meiner Freizeit tanze ich gerne und ich laufe auch mal in einer Laufgemeinschaft.  Sonntags besuche ich die Kirche und das schon seit dem ich drei bin, denn mein Glaube an Jesus Christus steht an erster Stelle.

 

Ich fühle mich wohl in Deutschland und ich habe auch nicht vor irgendwann auszuwandern. Ich und meine Eltern sind Deutschland sehr dankbar, dass wir hier in Frieden leben können. 

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